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GESUNDHEIT
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Wenn wir ein wenig mehr darauf achten, wie wir mit unseren Hunden umgehen, wie wir sie führen, wie wir sie bewegen, wie wir sie ernähren, wie wir sie geistig und körperlich auslasten, können wir einen großen Teil dazu beitragen, dass sie lange Zeit gesund bleiben.
Es wird viel darüber gesprochen und geschrieben, was alles gut für den Hund sein soll. Nicht alles sollte gleich ohne eigene Reflektion übernommen werden. Die folgende Auflistung von Ratschlägen, die nach und nach erweitert wird, resultiert aus unseren Erfahrungen im Umgang mit gesunden und kranken Hunden.
Unserer Meinung nach ist es das Wichtigste, dass Sie jederzeit im Sinne Ihres vierbeinigen Freundes und aus Liebe zu ihm entscheiden und die Verantwortung dafür tragen, denn er kann es nicht.
Tipp 1 - Brustgeschirr
Ein gepolstertes Brustgeschirr, welches optimal sitzt, ist für die Wirbelsäule und den gesamten Bewegungsapparat gesünder, als ein Halsband. Zugeinwirkungen ausgehend von der Leine werden hiermit über das Brustbein auf den Brustkorb übertragen, und belasten nicht die Halswirbelsäule.
Jeder Hund, der an der Leine geführt wird, kommt irgendwann einmal in eine Leinenzugsituation. Die Bedürfnisse eines Hundes während des Spazierganges, mit den unterschiedlichsten olfaktorischen (Geruchssinn), akustischen und optischen Reizen, kommen nicht immer mit den Bedürfnissen seines Menschen überein.
Achtung! Ein Brustgeschirr ist kein Wundermittel und ersetzt kein Leinenführigkeitstraining.
Tipp 2 - LeinenführigkeitDringend zu vermeiden sind Trainingsmethoden, die eine Leinenführigkeit mittels Leinenruck erarbeiten wollen. In dem Moment, in dem der Leinenruck vom Menschen ausgeübt wird, ist der Hund nicht nur seelisch, sondern auch körperlich nicht darauf vorbereitet. D.h. entsprechende Muskelgruppen, die den Leinenruck durch ihre Kontraktion (Anspannung) abfangen und somit den Skelett- und Bewegungsapparat vor Verletzungen schützen, sind nicht aktiv.
Und mal ganz ehrlich - wollen wir so behandelt werden?
Tipp 3 - Ketten- oder StachelhalsbandMöchten Sie dennoch Ihren Hund statt an einem Brustgeschirr an einem Halsband führen, wählen Sie bitte ein Stoff- oder Lederhalsband, im Gewicht und in der Breite passend zu den Halsproportionen, und kein Kettenhalsband (auch wenn sie so schön als Gesundheitswürger bezeichnet werden) und schon gar keinen Stachelwürger. Wir möchten nicht, dass sich bei uns irgendein Ketten- oder Stachelglied in unseren Hals bohrt, und deswegen akzeptieren wir das auch nicht bei Hunden.
Wie effektiv ist eine Lernmethode, die auf Schmerz oder Luftabwürgen basiert?
Tipp 4 - Ball (o.ä.) spielen
Viele Hunde lieben es, hinter lustig springendem oder fliegendem Spielzeug hinterher zu jagen. Für Muskeln, Bänder und Gelenke schonender ist es, wenn Ihr Hund sich vorher "warm" gelaufen hat. Legen Sie lustige Spiele, die abrupte Stops und schnelle Wendungen bedingen, an die zweite Hälfte oder ans Ende des Spaziergangs.
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Amelie mit ihrem maßgeschneiderten Geschirr

Die Gangschule steigert die Körperwahrnehmung des Hundes und ist somit eine Möglichkeit, eine gute Leinenführigkeit zu erarbeiten
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